Die Veranstalter:

Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens e.V.

 

Bayerische Architektenkammer,

Treffpunkt Architektur

mit freundlicher Unterstützung

Mittwoch | 20.1.2016 | 19.00 Uhr:

Das Vorprogramm:

Der Medienkünstler und Fotodesigner Michael Ehlers stellt einige seiner Arbeiten vor und gibt eine kurze Einführung zum Hauptfilm des Abends.

 

Der Hauptfilm:

Wenders/Salgado: DAS SALZ DER ERDE

Fotograf Sebastião Salgado: Salz der Erde
Fotograf Sebastião Salgado: Er geht auch dahin, wo es weh tut.(Photo: Courtesy the artist)

Das Salz der Erde (Originaltitel: The Salt of the Earth) ist ein Dokumentarfilm über das Leben und Werk des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado in der Ko-Regie von dessen Sohn, Juliano Ribeiro Salgado, und Wim Wenders.

Der aus Brasilien stammende Fotograf Sebastião Salgado dokumentierte in den vergangenen 40 Jahren die Spuren unserer Menschheitsgeschichte auf allen Kontinenten. Als sozialdokumentarischer Fotograf wurde er Zeuge von internationalen Konflikten, Vertreibung, Krieg, Hunger und Leid. Dies hielt er mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos in Bildreportagen und Fotobänden wie „Workers – Arbeiter. Zur Archäologie des Industriezeitalters“, „Migranten“ oder „Afrika“ fest. Salgado erkrankte seelisch an dem Gesehenen und widmete sich in einer Schaffenspause der Wiederaufforstung eines erodierenden Gebietes in seiner Heimat, wodurch er zu seinem Fotoprojekt „Genesis“ inspiriert wurde, das die paradiesischen, von Menschen unberührten Orte der Erde zeigt. Damit kehrt er an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart eine Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

Der Film zeigt das Leben und die Arbeit von Sebastião Salgados aus der Perspektive von zwei Koregisseuren: zum einen aus der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der den Vater oftmals bei seinen Reisen mit der Filmkamera begleitete, zum anderen aus der Sicht des Filmemachers Wim Wenders, der selbst Fotograf ist.
In einer Galerie in Los Angeles entdeckte Wim Wenders 1990 erstmals ein Bild von Sebastião Salgado. Es zeigt in einer Schwarz-Weiß-Aufnahme die freiwillig hart arbeitenden Goldschürfer in der brasilianischen Goldmine Serra Pelada in ihrem Arbeitsalltag, in deren Mitte ein Arbeiter zum Ausruhen an einem Pfahl lehnt. Begeistert von der Fotografie erwarb er dieses Bild und das Porträt einer blinden Tuareq-Frau in traditioneller Kleidung. Seitdem hängen diese beiden Bilder von Salgado über Wenders Schreibtisch.

Für den Film wurde die Technik der „Teleprompter-Dunkelkammer“ entwickelt: Sebastião Salgado sitzt vor einem Bildschirm mit seinen Fotografien, die Kamera steht hinter einem halbdurchlässigen Spiegel direkt dahinter und filmt ihn sozusagen durch seine Fotografien hindurch. Dadurch schaut Salgado gleichzeitig auf seine Fotografien und blickt den Zuschauer direkt an. Ihm zuzusehen und zuzuhören, während er gleichzeitig sein Werk kommentiert, schafft eine für den Zuschauer sehr intime Situation und Atmosphäre.

Das Salz der Erde wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 in der Sektion Un Certain Regard mit dem Spezialpreis ausgezeichnet.[6]
Im Rahmen der 14. Filmkunstmesse Leipzig erhielt der Film von der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater den Gilde-Filmpreis als Beste Dokumentation.[7]
Am 15. Januar 2015 wurde Das Salz der Erde von der US-Filmakademie für einen Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert. [8]
Am 20. Februar 2015 gewann der Film einen César als Bester Dokumentarfilm.


[Quelle: Wikipedia]

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Eintritt  8 ,- EUR | Studenten 5,- EUR